MIDEM

english version

Team
Andreas Niederberger (Leitung der Forschungsgruppe) (info)
Andreas Blätte (Leitung der Forschungsgruppe) (info)

In den letzten Jahrzehnten hat sich die demographische Zusammensetzung der europäischen Gesellschaften durch Zuwanderung deutlich gewandelt. Die Zahl der Einwanderer ist in Europa spürbar gewachsen, und insbesondere in den vergangenen drei Jahren hat das Thema Migration in den Gesellschaften Europas zu neuen politischen Polarisierungen geführt. Die politischen und sozialen Herausforderungen dieser Entwicklung sind noch nicht absehbar. Notwendig sind Untersuchungen, die den Zusammenhang zwischen Migration und Demokratie erforschen.

Das Mercator Forum für Migration und Demokratie (MIDEM) fragt danach, wie Migration demokratische Politiken, Institutionen und Kulturen prägt und zugleich von ihnen geprägt wird. Untersucht werden Formen, Instrumente und Prozesse politischer Verarbeitung von Migration in demokratischen Gesellschaften – in einzelnen Ländern und im vergleichenden Blick auf Europa.

Die Forschungsgruppe “Institutionelle und politische Verarbeitung von Migration” an der Universität Duisburg-Essen befasst sich insbesondere mit den parlamentarischen Weisen der Bearbeitung von migrationsrelevanten Fragen in verschiedenen europäischen Parlamenten. Dabei sollen sowohl mit Blick auf Annahmen in der Diskussion über die Deliberative Demokratie die Effekte von unterschiedlichen Beratungsmodi untersucht werden, wie auch der Zusammenhang zwischen der Wahl einer jeweiligen politischen Bearbeitung von Fragen und Policies bzw. deren Erfolg.

MIDEM ist ein Projekt der Technischen Universität Dresden in Kooperation mit der Universität Duisburg-Essen, gefördert durch die Stiftung Mercator.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Gesamtprojekts.

%d bloggers like this: